Bannalec Bretonische Geheimnisse

Der Wald von Brocéliande im Kernland der Bretagne, mit seinen malerischen Seen und Schlössern ist das letzte verbliebene Feenreich – glaubt man den Bretonen. Unzählige Legenden aus mehreren Jahrtausenden sind hier beheimatet. Auch die von König Artus und seiner Tafelrunde. Welche Gegend wäre geeigneter für den längst überfälligen Betriebsaus-flug von Kommissar Dupin und seinem Team in diesen bretonischen Spätsommertagen?
Doch ein ermordeter Artus-Forscher macht dem Kommissar einen Strich durch die Rechnung: Gegen seinen Willen wird Dupin kurzerhand zum Sonderermittler ernannt in einem brutalen Fall, der schon bald weitere Opfer fordert.
Was wissen die versammelten Wissenschaftler über die jüngsten Ausgrabungen in der Gegend? Wie stehen sie zu dem Vorhaben, Teile des Waldes in einen Vergnügungspark umzuwandeln? Und warum rückt keiner von ihnen mit der Sprache raus? Schon bald ist sogar Nolwenn, Dupins sonst so unerschütterliche Assistentin, in Sorge – und das will ja nun wirklich etwas heissen!

Jean-Luc Bannalec: Bretonische Geheimnisse. Kommissar Dupins siebter Fall
Kiepenheuer & Witsch / Fr. 21.50

Yokoyama 64

Das Aktenzeichen 64 steht für ein ungelöstes Verbrechen, welches 1989 Tokios Bevölkerung erschütterte. Der Erpresser entkommt unerkannt, kurz darauf wird die Leiche der entführten Siebenjährigen gefunden.
Vierzehn Jahre später stolpert Yoshinobu Mikami, selber Vater einer vermissten Tochter, über ein geheimes Memo zum Fall 64. Dieser wird immer noch, inzwischen jedoch mit stark reduzierten Team, bearbeitet.
Mikamis persönliche Zerrissenheit wird durch berufliche Querelen und Intrigen verschärft – als ehemaliger Kriminalkommissar und mittlerweile weg-beförderter Polizei-pressesprecher benötigt er all sein diplomatisches Können.
Der Krimi präsentiert sich in einem sehr ansprechenden Gewand und lässt uns tief in japanische Gewohnheiten eintauchen. Diese vielschichtige Geschichte um Macht-kämpfe und Loyalitätskonflikte in Tokyo eignet sich her-vorragend für lange Vorsommerabende oder Ferientage (760 Seiten!!).

Hideo Yokoyama: 64
Atrium Verlag, 2018 / Fr. 36.90

Fütterer Ja ich grill vegetarisch

Vegetarischer Hochgenuss vom Grill – genau zum Saisonstart – es kann losgehen!
Wer sagt denn, dass man zum Grillen immer Fleisch braucht?
Grillgemüse steht nicht nur in der vegetarischen Küche hoch im Kurs. Grillfans finden in diesem Buch mehr als 70 raffinierte Rezepte für vegetarische Hauptgerichte, Beilagen und Desserts – vom pikanten Flammkuchen, Linsenburger, Spargel-Frittata, Halloumi-Zucchetti bis hin zur gegrillten Wassermelone.
Mora Fütterer erklärt auch gleich kompakt das nötige Hintergrundwissen über die verschiedenen Grilltechniken, Gasgrills, Holzkohle, direktes und indirektes Grillen.
Grillfieber-Ansteckung in Sachen Gemüse ist mit diesem Buch garantiert!

Mora Fütterer: Ja, ich grill! – VEGETARISCH. 50 Rezepte zum Niederknien
EMF Verlag, 2018 / Fr. 27.90

Preussler Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete

Sensationell: eine komplett neue Geschichte vom Räuber Hotzenplotz!
Wachtmeister Dimpfelmoser steht der Schweiss auf der Stirn. Grund dafür: Der berüchtigte Räuber Hotzenplotz ist mal wie-der aus dem Gefängnis ausgebrochen. Was für eine Katastrophe!
Denn jeder weiss: Der Räuber Hotzenplotz ist der gefährlichste Räuber im ganzen Land. Seppel und Kasperl sind fest entschlossen, den Räuber wieder einzufangen – und haben eine grandiose Idee: Sie wollen ihn ein für allemal auf den Mond schiessen!
Dafür basteln sie aus einer Kartonrolle und einem Kartoffel-sack eine Mondrakete. Der Räuber Hotzenplotz wird schon drauf reinfallen – oder? - Mehr wird noch nicht verraten…

Otfried Preusslers Tochter hat im Nachlass doch tatsächlich noch eine vollständige Räuber Hotzenplotz-Geschichte gefunden - ein 20-seitiges Manuskript für ein Kasperlitheater-stück; neu illustriert von Thorsten Saleina und erzählt von Susanne Preussler-Bitsch

Ottfried Preussler: Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete
Thienemann Verlag, 2018 / Fr. 16.90

Lee Cider mit Rosie

Aus der Sicht eines Kindes erzählt Laurie Lee von seinem weltabgeschiedenen, englischen Dorf, wo er inmitten einer Natur aufwächst, die alles aufbietet was eine kindliche Fantasie befeuern kann. Das Licht des Tages, die unheimliche Nacht, die Jahreszeiten, immer wieder seine so grossen Schwestern, die schon so viel können, die Mutter, die vom Vater allein gelassen wurde und nun sieben Kinder grossziehen muss, ohne viel Geld, aber mit viel Lebensfreude und manchen fantastischen Einfällen und ganz sicher nicht spiessbürgerlich!
In diesem Buch blättert man wie in einem farbigen Bilderbuch. Eine Zeitreise in die Jahre zwischen den grossen Kriegen und der Zeit als Autos die Welt zu erobern begannen.
Ein heiteres Buch, vergnüglich und unterhaltsam zu lesen.

Laurie Lee: Cider mit Rosie
Unionsverlag, 2018 / Fr. 26.90

Weigold Der Mann der nicht mitspielt Roaring Twenties in Hollywood – der gescheiterte Schauspieler und Privatdetektiv Hardy Engel
gerät mit seinem ersten Auftrag rasch mitten im grössten Skandal der Stummfilmzeit. Partys, rivalisierende
Filmstudios, eine kleine Kolonie von Deutschen sowie viel Whisky und Koks säumen seinen
Ermittlungsweg. Dies ist der Auftakt einer spannenden Reihe zu ungeklärten Mordfällen im frühen
Hollywood.

Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2018 / Fr. 31.90
Fridlund Eine Geschichte der Wölfe

Idyllisch, am See, in den dunklen Wäldern Minnesotas wächst Linda in den Überresten einer gescheiterten Kommune auf. An der Highschool wird sie eher gemieden und selber geht sie andern aus dem Wege, aber sie beobachtet. Besonders angezogen fühlt sie sich von der schönen Klassenkameradin Lily und dem Geschichtslehrer. Es gibt einen Skandal und der Lehrer muss die Schule verlassen und Lily bleibt scheinbar verschwunden.
Gleichzeitig zieht eine neue Familie an den See und bald wird Linda Babysitterin des kleinen Paul. Sie bewundert seine Mutter Patra. Etwas scheint jedoch nicht zu stimmen mit dem kleinen Buben. Trotzdem, seine Eltern bleiben seltsam inaktiv. Sollte Linda Hilfe holen. Ist eine 14-jährige damit nicht heillos überfordert? Und doch, die Geschehnisse werden ihr weiteres Leben beeinflussen. Religiöser Fanatismus, Abhängigkeit, Schuld und die Sehnsucht geliebt zu werden, treiben manchmal seltsame Blüten.
Ein moralisch hochkomplexer Roman, wunderbar erzählt, der niemanden kalt lässt.

Emily Fridlund: Eine Geschichte der Wölfe

Berlin Verlag, 2018 / Fr. 31.90

McGuire Nordwasser

An Bord der Volunteer entführt Ian McGuire seine Leser_innen in die verlorene Welt des Walfangs im 19. Jahrhundert und darüber hinaus an die klaffenden Abgründe der menschlichen Existenz: In-mitten einer derben Mannschaft von grimmigen Seemännern, treibt der gewissenlose Harpunierer Drax, der einer Naturgewalt gleicht, sein Unwesen, träumt der opiumsüchtige Schiffsarzt Sumner seine Albträume, hütet ein verängstigter Schiffsjunge ein Geheimnis und steuert der verschwiegene Kapitän Brownlee die Expedition auf ein unerwartetes Ziel zu. So beginnt sich das Seemannsgarn in der Abgeschiedenheit des Schiffes mit Kurs auf die Arktis zu entspinnen… nur für Abenteuer-lustige und nichts für Zartbesaitete – Spannung ist garantiert!

Ian McGuire: Nordwasser

Mare Verlag, 2018 / Fr. 31.90

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