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Mortimer Hehir, der Weber, ist tot, jetzt soll er unter die Erde kommen. Aber nicht irgendwo, sondern auf einem bestimmten Friedhof Cloon na Morav, im alten Dorf, irgendwo in Irland in dem für ihn und nur für ihn bestimmten Grab. Sein Leben lang ist er den Menschen, mit denen er es geteilt hat, damit in den Ohren gelegen. Auch seiner vierten, sehr viel jüngeren Frau, die sich mit zwei Totengräbern auf die Suche macht. Denn niemand kann sich erinnern, wo genau Weber-Grabstelle ist – oder sind alle selbst schon tot und begraben? Ausser vielleicht die drei alten Männer im Dorf, die noch leben, aber die sind sich nicht nur nicht einig, sondern sie sind zudem störrisch und streitbar und rechthaberisch. Seumas O’Kelly: Das Grab des Webers |


